Glaube ist nicht nur Privatsache

Wann werde ich den Ratschlag, den ich gegeben habe wohl selber beherzigen? Gedanken zu meiner Situation mit dem Thema Postfach

Ja, ich habe den guten Ratschlag gegeben, dass man mit dem Ende im Hinterkopf beginnen sollte, aber wann werde ich mir diesen Ratschlag wohl selber zu Herzen nehmen? Das ist für mich nun die entscheidende Frage.

Gestern Mittwoch traf ich ein Ehepaar an, das anscheinend zusammen - also als Geschäftsführer und als Stellvertretung - ein eigenes Geschäft hat, namentlich ein Parfüm-Geschäft. Ich gab der Frau den Tip den ich von Josh Tolley einst im Nachfolgervideo vom Video mit in etwa dem Titel "The Biblical Entrepreneur" ("Der Biblische Unternehmer") auf dem Youtube-Kanal "A Rood Awakening!" gehört habe[1]. Dort in diesem Video fragte Josh die Frau, die auch am Tisch sass nach ihrem Geschäft, das sie gerne gründen würde, und sie sagte, dass sie gerne ein Weingeschäft eröffnen würde. Sie sagte anschliessend, dass sie hierfür zuerst einen Weinberg kaufen würde und dann Weinreben pflanzen würde und danach Wein herstellen würde und danach versuchen würde, den Wein zu verkaufen. Josh Tolley entgegnete darauf, dass dies kein guter Weg sei, an die Sache heranzugehen und legte nahe, dass man versuchen sollte, zuerst Wein zu verkaufen - z.B. indem man anderen Wein einkauft, das eigene Etikett daraufklebt und dann verkauft - und dann mit dem Profit den man daraus machen kann, dann einen Weinberg kaufen sollte, denn auf diese Art und Weise ist man dann Besitzer oder Eigentümer eines Weinberges ohne dass man zum Kauf des Weinberges gross einen Kredit aufnehmen musste. Und weil man es auf diese Art und Weise gemacht hat, kann man dann auch potentielle Konkurrenten im Preis unterbieten, weil man selber keine Schulden hat, die man abstottern muss, jene eventuell aber schon.

Ich hoffe, dass ich bei Gelegeheit einmal das Transkript vom Auszug aus jenem Video zugänglich machen kann, sodass man den genauen Wortlaut nachlesen kann, wie es Josh Tolley und die Frau im Gespräch gesagt haben. Ich hoffe aber, dass diese kurze Zusammenfassung meinerseits vorerst einmal ausreicht, damit man weiss was ich meine mit dem dass ich sage, man sollte mit dem Ende im Hinterkopf beginnen.

Du fagst dich, wo ich denn diesen Ratschlag selber in meinem Leben umsetzen sollte? oder könnte? Gut dass du fragst.

Nun, ich fange mal an mit dem Zitat von Oprah Winfrey, das ich vor Kurzem im Buch "Ein guter Tag" von Jan Lenarz gelesen hatte (danke dir übrigens Jan fürs Verfassen dieses Buches!): "Du bekommst im Leben, wozu du den Mut hast zu fragen."

Also, bei mir könnte es sein, dass meine nächste Hürde, sofern es überhaupt möglich ist, dass mir jemand helfen könnte, Zugang zu einem Postfach zu erhalten, ist, dass ich jemanden anfragen sollte, ob er mir helfen kann, Zugang zu einem Postfach zu haben, sodass man dann dorthin Bestellungen hinschicken könnte, und eventuell auch für dass man dorthin auch Bargeld zum Bezahlen der Bestellungen hinschicken könnte. Ohne jetzt ins Detail zu gehen, warum ich momentan Mühe oder noch Mühe habe, jemanden anzufragen, ob er mir ein Postfach zur Verfügung stellen könnte, möchte ich doch erwähnen, wie mir so ein Postfach denn konkret weiterhelfen könnte, bzw. was ich denn damit anfangen könnte.

Nun, im Prinzip könnte ich dann so etwas ähnliches machen wie Gary Halbert irgendwo in einem Text vorschlug. Er schlug nämlich vor, dass man sich Geld leiht von einem Banker, um dann eine Werbesendung (also Direct-Mail Marketing) finanzieren zu können an eine gewisse mittelgrosse Anzahl Leute, also irgendwie ein paar Tausend Leute. Und dann schlug er glaub vor, dass, wenn es geklappt hat - und damit meine ich jetzt im Sinne von dass die Leute positiv darauf reagierten und eine gewisse Nachfrage bekundeten - dass man dann sich noch mehr Geld vom Banker leiht, sodass man dann die gleiche Werbesendung an noch mehr Leute senden kann und dann noch mehr Geld einkassieren kann - und dann das Produkt dann ausliefern kann, das die Leute bestellt haben.

Ich würde zwar nicht (oder wahrscheinlich nicht) Werbung an Briefkästen schicken, sondern Werbung in den sozialen Medien machen, aber dennoch könnte ich dann halt ein Postfach nutzen zum Bestellungen (und eventuell auch Bargeld) entgegenzunehmen von denjenigen Leuten, die dann kaufen wollten, was ich anbiete. Eigentlich ein ganz simpler Prozess.

Und, was ich auch machen könnte ist etwas ähliches wie Emanuel Haldeman-Julius. Er hatte seinerzeit mit seinen "Little Blue Booklets" (also den "Kleinen Blauen Büchlein") so etwas erstellt das entweder als "University in Print" (also als "Universität in gedruckter Form") galt, oder das er einfach so nannte. Und in einem Buch oder Text von ihm oder über ihn las ich einst, dass er manchmal mehr von einem Büchlein verkaufen konnte, wenn er den Titel des Büchleins verändert hatte. Worauf ich aber hinaus will ist jetzt erst einmal nicht, dass ich mit verschiedenen Titeln für ein und dasselbe Heft experimentieren will - das kann ich dann vielleicht später immer noch (also, mit verschiedenen Titeln experimentieren meine ich jetzt) - sondern worauf ich hinaus will ist, dass ich einen Katalog oder Prospekt erstellen könnte, worin aufgelistet wäre welches Heft man zu welchem Preis kaufen kann. Emanuel Haldeman-Julius hatte seinerzeit glaub unter anderem - oder mindestens - Werbeanzeigen in einer Zeitung verwendet wo ganz viele Titel, die man bei ihm bestellen konnte, aufgelistet waren. Dies war sozusagen ein Katalog in einem Inserat auf nur einer einzigen Seite. Und ich könnte ja vielleicht einfach mal mit ein paar christlichen Traktaten im Sortiment anfangen, die man bei mir dann zum Verteilen kaufen könnte (also jeweils in grösseren Mengen und eventuell auch mit Staffelpreisen bzw. Mengenrabatt) und dann könnte ich immer noch schauen, was für andere Titel ich drucken und verkaufen könnte.

Primär ist mir jetzt einfach mal wichtig, das Prinzip zu erwähnen, dass ich eine Auflistung von erhältlichen Titeln mit den jeweils dazugehörigen Bezugspreisen (und eventuell auch Staffelpreisen) erstellen könnte, und dass ich dann mit Hilfe eines Postfaches die Bestellungen (und eventuell auch gleich die Bezahlung in Bargeld) in Empfang nehmen könnte - und dann anschliessend die Produktion und den Versand organisieren könnte. Dazu wäre es wahrscheinlich gut, wenn ich im Prospekt dann eine gewisse Lieferfrist von z.B. 2 Wochen angeben würde. Dies wäre dann einfach für den Anfang, da ich momentan noch keine schnellen Maschinen zum Drucken, Falten, Zusammentragen und Heften habe - ausser ich würde die Hefte bei jemand anderem in Produktion geben. Aber da ist die Frage, ob ich das mit gutem Gewissen tun könnte.

Ich erwähne das einfach mal, weil ich hier bei der Auslagerung der Produktion an andere Leute, wie ich auch beim Anfagen von jemandem, ob er mir ein Postfach zur Verfügung stellen könnte, noch gewisse Dinge durchdenken und entscheiden muss, sodass ich sie mit gutem Gewissen tun kann - respektive ich brauche noch Weisheit und Einsicht in diese Themen, dass ich diese Dinge dann mit gutem Gewissen tun kann. Dies natürlich, sofern ich diese Dinge überhaupt jemals mit gutem Gewissen tun kann.

So, dies sind jetzt einfach mal ein paar Überlegungen, zum Thema, was ich denn mit Hilfe eines Postfaches tun könnte. Hoffentlich kann ich bald die nächsten Schritte tätigen, die notwendig sind, um Zugang zu einem Postfach zu bekommen.

Und falls du dich jetzt fragst, was denn Zugang meinerseits zu einem Postfach zu tun hat mit etwas beginnen und dabei das Ende im Hinterkopf haben, so möchte ich dir hier noch erklären, dass ich im Prinzip zwei Möglichkeiten habe, in meiner jetzigen Situation zu handeln: Erstens könnte ich zuerst Texte zusammenzustellen, drucken und dann Käufer finden ODER ich kann das ganze umgekehrt angehen im Sinne von ZUERST Käufer finden, die in Vorauskasse bezahlen und dann das Geld verwenden, um Texte zusammenzustellen (und eventuell zu übersetzen) und das Layout zu machen und die Texte zu drucken und eventuell auch die gedruckten Texte zu binden (also falls notwendig[2]) und dann auch auszuliefern. Die zweite Variante wäre hierbei in etwa wie wenn ich mit dem Ende im Hinterkopf an die Sache herangehen würde.

So, ich hoffe, dieser Text hilft dir nun ein bisschen zu verstehen, in welcher Situation ich momentan drin bin.

Gehab dich wohl und einen wunderschönen Tag noch,
peter

[1]: Videotitel "Solutions for Success: Blessings in Biblical Priorities (Episode 2 of 2)", https://youtu.be/Z6apPjpns1E, siehe Videoabschnitt von Minute 34:18 bis 38:58
[2]: Traktate die aus einem einzelnen Blatt Papier bestünden und einfach hinten und vorne bedruckt sind, müssten logischerweise nicht gebunden oder geheftet werden